[Rezension]: Unspoken (The Lynburn Legacy #1) – Sarah Rees Brennan

wpid-DSC_0957.jpgKami Glass loves someone she’s never met . . . a boy she’s talked to in her head ever since she was born. She wasn’t silent about her imaginary friend during her childhood, and is thus a bit of an outsider in her sleepy English town of Sorry-in-the-Vale. Still, Kami hasn’t suffered too much from not fitting in. She has a best friend, runs the school newspaper, and is only occasionally caught talking to herself. Her life is in order, just the way she likes it, despite the voice in her head.

But all that changes when the Lynburns return.

The Lynburn family has owned the spectacular and sinister manor that overlooks Sorry-in-the-Vale for centuries. The mysterious twin sisters who abandoned their ancestral home a generation ago are back, along with their teenage sons, Jared and Ash, one of whom is eerily familiar to Kami. Kami is not one to shy away from the unknown—in fact, she’s determined to find answers for all the questions Sorry-in-the-Vale is suddenly posing. Who is responsible for the bloody deeds in the depths of the woods? What is her own mother hiding? And now that her imaginary friend has become a real boy, does she still love him? Does she hate him? Can she trust him? (Source: goodreads.com)

Eigene Meinung:

Unspoken ist ein schwieriges Buch. Versteht mich nicht falsch. Es ist nicht schwierig im Sinne von, dass es sprachlich schwer zu verstehen wäre. Nein, es ist schwierig, weil man vieles an diesem Buch einfach mag, aber die Story nicht so packend ist.

Ich habe jeden einzelnen der Hauptcharaktere geliebt. Ich habe die Streiterein zwischen Jared und Kami, Angelas coole Art, Hollys süße Art und Ashs dunkle Seite sehr sehr genossen. Ich habe öfters lauthals lachen müssen und habe Kami sehr oft für ihre Denkweise und auch Furchtlosigkeit (eher ihre verrückte Ader) bewundert.

Jareds Beschützerinstinkt für ein Mädchen, das er bisher für ein Hirngespinst hielt und Kamis Unfähigkeit mit dieser Situation umzugehen, Angelas Verständnis für das kleine Geheimnis ihrer Freundin, die Angst der Menschen vor den Lynburns und noch vieles mehr.. All dies spricht für eine gute Chemie zwischen Leser und Story, aber sie sind nun mal keine Garantie für eine gute Story. Das Geheimnis der Lynburns bzw. all die Opfer, die sich dahinter verbirgen, hat mich nicht wirklich überzeugen können. Das Buch hatte auf mich eine “Nancy Drew”-Atmosphäre. Dieses magische Element der Story passt, meiner Meinung nach, nicht in dieses Schema. Vielleicht bin ich deshalb so hin und hergerissen.

Das Ende macht zwar auf der einen Seite Lust auf mehr, aber auf der anderen Seite interessiert es mich nicht sonderlich. Ich möchte erfahren, wie es mit Jared und Kami weitergehen wird. Ich möchte erfahren, was mit den anderen Charakteren passieren wird, aber ich bin nicht scharf auf die Hauptstory, nämlich den Kampf zwischen den Guten und den Bösen.

Fazit:

Hmm… Wir haben hier zwar tolle Charaktere, aber die Story ist nicht sehr packend. Ich werde den zweiten Band wahrscheinlich zwar lesen, aber ich freue mich nur auf das Wiedersehen mit Kami, Jared, Angela, Holly und Ash. Der Rest interessiert mich nicht sonderlich.

Liebe Grüße

Cherry