[Rezension]: Birthmarked – Caragh O’Brien

wpid-DSC_0559.jpgAfter climate change, on the north shore of Unlake Superior, a dystopian world is divided between those who live inside the wall, and those, like sixteen-year-old midwife Gaia Stone, who live outside. It’s Gaia’s job to “advance” a quota of infants from poverty into the walled Enclave, until the night one agonized mother objects, and Gaia’s parents disappear.

As Gaia’s efforts to save her parents take her within the wall, she faces the brutal injustice of the Enclave and discovers she alone holds the key to a secret code, a code of “birthmarked” babies and genetic merit.

Fraught with difficult moral choices and rich with intricate layers of codes, Birthmarked explores a colorful, cruel, eerily familiar world where a criminal is defined by her genes, and one girl can make all the difference.

(Source: http://www.caraghobrien.com/book/birthmarked/)

Eigene Meinung:

Im Moment lese ich sehr viele Dytopien und dieses Buch ist keine Ausnahme. Dieser Auftakt zu einer neuen Dystopie ist aber nicht so wie die anderen Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Hier ist unsere Hauptprotagonistin, Gaia Stone, nicht von Anfang an daran interessiert das System, in das sie hineingeboren wurde, zu hinterfragen. Ganz im Gegenteil eine ganz schöne Zeit lang unterstützt sie weiterhin das System, indem sie ihre Aufträge erledigt und das obwohl einiges schief geht.

Sie ist eine Heldin mit sehr großen Schwächen und dies ist für mich einerseits sehr positiv, weil sie dadurch greifbarer für den Leser ist, aber andererseits auch sehr negativ. Es gibt Moment, da kann man nur mit dem Kopf schütteln, weil Gaia sehr unvernünftig handelt. Ihre Handlungen passen meist nicht zu dem vorher Geschehenen, Gedachten oder Gesagten. Sich in ihren Charakter rein zudenken, ist sehr schwer, weil sie sehr unentschlossen ist und stellenweise sehr unvernünftig handelt. Aber da ist sie nicht die Einzige. Leon, unser Held?, ist auch so. Mal versucht er sich an sie zu nähern, dann wiederum ignoriert er sie. Vielleicht sollte dieses hin und her als romantisch aufgefasst werden, aber leider vermittelte mir die Beziehung der Beiden nicht das Gefühl, dass es zwischen den Beiden knistert.

Ich will das Buch nicht komplett schlecht machen, aber es gibt nicht viel positives zu berichten. Gefallen hat mir, wie die Autorin das System dargestellt hat. Der Leser erfährt nach und nach wie dieses System entstanden ist und was von den Bürgern gefordert wird, damit es funktioniert. Aber dadurch das alles erst nach und nach ans Licht kommt, geht alles sehr langsam voran und fordert viel Geduld.

Mein Fazit:

Birthmarked ist kein Buch, das man gelesen haben muss. Es stellt seinem Leser zwar eine neue Dystopie vor, aber es hat zu viele Schwächen und kaum Spannung.

Liebe Grüße

Cherry

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