[Rezension]: Masque of the Red Death – Bethany Griffin

Masque of the Red DeathEverything is in ruins.

A devastating plague has decimated the population. And those who are left live in fear of catching it as the city crumbles to pieces around them.

So what does Araby Worth have to live for?

Nights in the Debauchery Club, beautiful dresses, glittery make-up . . . and tantalizing ways to forget it all.

But in the depths of the club—in the depths of her own despair—Araby will find more than oblivion. She will find Will, the terribly handsome proprietor of the club. And Elliott, the wickedly smart aristocrat. Neither boy is what he seems. Both have secrets. Everyone does.

And Araby may find something not just to live for, but to fight for—no matter what it costs her.

(Source: http://www.bethanygriffin.com/masque.html)

Eigene Meinung:

Zunächst einmal „Entschuldigung!!“, dass ich mich solange nicht gemeldet habe. In meinem letzten Artikel habe ich euch ja meinen momentanen Tagesverlauf geschildert und leider hat sich daran nichts geändert. Ich versuche ab und an mal etwas posten, aber garantieren kann ich das nicht..Genug! Zum Buch:

Ich muss leider gestehen,dass ich die Geschichte nicht mochte. Ich habe keinen Zugang zur Story gefunden. Schade. Es gibt ein paar Dinge, die mir an der Geschichte sehr gefallen haben.

Für diejenigen unter uns, die die Orginalgeschichte The Masque of the Red Death von Edgar Allen Poe (KLICK!) nicht kennen, lest sie euch durch und ihr werdet feststellen, dass es gewisse Ähnlichkeiten gibt. Viele Elemente aus Poes Kurzgeschichte tauchenn in Griffins Geschichte auf, z.B. die Krankheit, die Party(s), etc. Natürlich verändert Griffin einige der Elemente und passt diese ihrer Geschichte an. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es in Poes Kurzgeschichte keinen Hauptcharakter (bis auf Red Death persönlich), aber die Symbolik spielt eine große Rolle. In einem meiner Literaturseminare haben wir darüber ausführlich diskutiert, aber leider ist nichts hängen geblieben. Ich erinnere mich noch vage an die Bedeutung der Uhr…

Aber an die Stimmung in der Kurzgeschichte erinnere ich mich noch, denn diese ist nahezu dieselbe im Buch. Alles ist düster, dementsprechend ist auch die Atmosphäre sehr gedrückt. Unterstützt wird diese düstere, dunkle, drückende Atmosphäre durch Verwendung von dunklen Farbbeschreibungen, wenn Umgebungen, Wetter oder Stimmungen beschrieben werden. Ich will hiermit nicht sagen, dass sie Stimmungen mit Farben beschreibt, sondern, dass während einer bestimmten Stimmung der Raum bzw. die Umgebung näher beschrieben wird.

Passend zur düsteren Umgebung wird auch vieles im Dunkeln gehalten. Man erfährt nicht all zu viel über die Nebencharaktere oder über die Motive, die sie haben, sondern alles kommt nach und nach ans Licht, z.B. erfährt man über die Vergangenheit vieler Charaktere etwas später. Sobald man etwas Neues erfährt, lässt dies die Charaktere in einem neuen Licht erscheinen.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass jeder Charakter eine bestimmte Rolle hat. Natürlich ist dies nicht immer gut, aber bei dieser Geschichte gefällt mir dies so sehr, weil der ganze Rest verwirrend und geheimnisvoll ist.

Aber diese Dinge machen das Buch leider nicht zum Spektakel. Es gibt weitaus bessere Bücher. Mein größtes Problem mit dieser Geschichte sind die ganzen Geheimnisse. Natürlich soll dies Spannung aufbauen, aber, wenn einfach nahezu alles im Dunkeln bleibt, dann verliere ich das Interesse an der Geschichte, z.B. hätte ich gerne mehr über die Herstellung der Masken, den Krankheitsverlauf oder über die Zeit vor der Krankheit erfahren. Aber leider erfährt man nahezu rein gar nichts hierzu.

Was mich auch sehr gestört hat, waren die „Ortssprünge“. Den Begriff Zeitsprung kennt ihr ja..Tja, sowas ähnliches passiert auch mit den Orten. Man befindet sich erst in einem Raum und ohne vorankündigen ändert sich dies plötzlich. Dies sorgte bei mir für viel Verwirrung, sodass ich ab und an mal die Szenen/ Kapitel nochmal lesen musste, um zu schauen, ob ich vielleicht etwas überlesen habe. Nun ja, ich habe nichts überlesen.

Die Pseudo-Liebesgeschichte zwischen Araby und Will ist auch nicht wirklich durchdacht. Wir wissen nur, dass Araby von ihm schwärmt, aber von seiner Seite kommt nichts. Warum steht er auf sie? Worauf gründen ihre Gefühle? Und noch vieles mehr, bleibt im unklaren. Ich hätte mir einfach mehr über die beiden erfahren und die Gründe, warum sie die andere Person lieben. Aber nicht nur die Charakterbeschreibung dieser beiden bleibt im Dunkeln, sondern einfach jeder Charakter wird nicht ausreichend beschrieben. Es gibt nahezu keine Beschreibung, also kann ich auch nichts zur Entwicklung sagen…

Leider ergeben auch viele der Handlungen bzw. Entscheidungen einfach keinen Sinn.

Fazit:

Ich muss leider sagen, dass dieses Buch für einen Debutroman sehr schwach ist. Die Geschichte ist nicht schlüssig, es gibt keine kontinuierliche Beschreibung der Orte, vieles bleibt im Dunkeln und die Charaktere werden nicht ausreichend beschrieben. Das Buch versucht anderen Büchern in diesem Genre nachzueifern, aber scheitert leider.

Liebe Grüße

Cherry

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