[Rezension]: Isle of Night #1: Die Wächter von Veronica Wolff

Wenn das Leben nichts mehr zu bieten hat – schließ dich den Wächtern an!

Die Zeit im College sollte für Annelise ein willkommener Abschied von ihrem ungeliebten Vater und ihrer Stiefmutter werden. Doch dann trifft sie den geheimnisvollen Ronan, der ihr ein neues Leben verspricht – wenn sie den Mut dazu hat, ihm zu folgen. Auf einer mysteriösen Insel vor der Küste Englands muss sich Annelise dem Wettkampf gegen andere Rekruten stellen. Sie alle wollen zu den Wächtern gehören, einer Eliteeinheit, die sich nicht nur mit Vampiren verbündet, sondern auch gefährlichste magische Missionen zu erfüllen hat …

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!

Inhalt:

Annelise Drew ist ein Mädchen mit einem überdurchschnittlich hohem IQ. Sie überflog mehrere Klassenstufen und möchte nun das College besuchen. Der Grund; Es ist weit weg von zu Hause. Ihr Vater st ein gewalttätiger Säufer und ihre Stiefmutter kann sie nicht leiden. Doch als sie im Sekretariat des Colleges erfährt, dass soie offizielle noch zur High School geht, platzen ihre Träume und noch dazu kann sie nicht mehr zurück fahren, weil ihr Auto den Geist aufgeben hat und ihr das Geld für die Reparatur fehlt. Der Typ, den sie schon im Sekretariat gesehen hat, bietet ihr seine Hilfe an. Sie steigt in sein Auto ein und bittet ihn, sie ans Meer zu fahren. Auf dem Weg zum Meer ändert ihr Fahrer, der Ronan heißt, die Route und sie fahren zu einem privaten Flugplatz. Ein Flugzeug wartet dort auf sie und er bietet ihr eine neue Zukunft an einer Elitschule an. Auch wenn alles in Annelise sich dagegen sträubt, genügt eine Berührung von Ronan und schon vergisst sie all ihre Zweifel und sie nimmt das Angebot an. Sie muss all ihre Habseligkeiten zurück lassen, und genau dies tut Annelise nicht. Sie nimmt heimlich ihr IPod und das Bild ihrer verstorbenen Mutter mit. Im Flugzeug befinden sich noch zwei weitere Mädchen, Lilou und Mimi. Als sie auf einer kleinen Insel landen, merkt Annelise, das hier etwas nicht stimmt. Der Rektor der Schule erklärt, dass es Vampire gäbe und dass er auch einer sei und dass die Schule diese Mädchen zu Wächtern, einer Eliteeinheit, ausbilden werde. Als Mimi ihm nicht glauben möchte, tötet er sie vor den Augen der anderen. Auf dieser Schule seien sie alle Rivalen, die, wenn sie zur Eliteeinheit gehören möchten, ihre Rivalinnen ausschalten müssen, d.h. es geht hier um Leben und Tod. Annelise merkt schon sehr schnell, dass sie viele Rivalinnen hat und ihre größte Rivalin ist Lilou.

Wird sie den Aufenthalt auf der Insel überleben? Was wird aus ihr und Ronan? Und warum hat Ronan sie ausgesucht?

Eigene Meinung:

Zu Beginn des Buches hatte ich so ein paar Schwierigkeiten. Aber mein größtes Problem waren die ersten fünf Kapitel. Warum? Weil ich gleich zu Beginn Annelise nicht leiden konnte. Sie bestand nur aus ihrer Intelligenz und alle zehn Sätze wurde ihr unglaublich hoher IQ erwähnt. Vor allem als sie Ronan kennen lernt…Ich war kurz davor, dass Buch abzubrechen, aber zum Glück wird die Geschichte nach dem fünften Kapitel zunehmend besser. Annelise entwickelt sich von dem eingebildetem Streber zur Kämpferin. Sie setzt sich ein Ziel und tut alles, um dieses zu erreichen. Selbst das Töten nimmt sie in Kauf, nur um ihr Ziel zu erreichen. Alle Mädchen sind zu beginn „Acari“, sozusagen die unterste Schicht und nur einige wenige werden zu Wächtern. Ihr Weg ist aber sehr schwer. Sie bekommen Unterricht in Kampfsport, Fitness, Sprachen, Naturwissenschaften etc., denn eine Wächterin muss in allem perfekt sein. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod.

Ich habe leider die Panem-Bücher noch nicht gelesen und kann deswegen keinen Vergleich machen. Aber in diesem Buch geht es hauptsächlich darum, dass Annelises Werdegang, die Schule, Vampire und die Schüler beschrieben werden. Die Kampfszenen sind mMn viel zu kurz und manchmal springt die Autorin z.B. vom Winter in den Frühling, d.h. es werden relativ große Zeitsprünge gemacht, sodass man im Nachhinein erfährt, wie sich Annelise weiterentwickelt hat. Auch wenn ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen habe, würde ich nicht sagen, dass es besonders spannend ist. Viele Dinge sind vorhersehbar und das einzige was mich voran getrieben hat, neben des Schreibstils der Autorin, war meine Neugier.Ich lese zum ersten Mal ein Buch indem die Entscheidung zwischen Leben und Tod bei den Schülern liegt und hier ist der Tod eines Mitschülers sozusagen alltäglich. Die Mädchen sind gewohnt an den Tod und dies ist doch erschreckend…

In Annelise konnte ich mich am Anfang gar nicht rein denken, aber sobald sie anfing für ihr Ziel zu kämpfen, fiel es mir leichter. Mit ihrem Ehrgeiz erinnert sie mich an mich selbst. Ich würde zwar für mein Ziel nicht töten, aber auch ich gebe nicht so leicht auf..Ronan ist und bleibt ein Mysterium. Wir erfahren kaum etwas über ihn und ich hoffe, dass im nächsten Band ein paar Fragen geklärt werden, wobei der nächste Band wahrscheinlich kaum etwas mit Ronan zu tun haben wird..

Fazit:

Ein lesenswertes Buch, das einem neben einer guten Story auch mMn eine neue Welt eröffnet.

Liebe Grüße

Cherry

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