[Rezension]: Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness

Entschuldigt mein langes Fehlen!! Nachdem sich mein Internetproblem gelöst hatte, beschloss mein Laptop zu sterben. Grade als ich die Rezension zu diesem Buch veröffentlichen wollte (vor ca. einer Woche), stürtzte es ab. Tjaa..nun hab ich ein neues Notebook und hier ist die Rezension:

Vielen lieben Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!

Eine Liebe, stärker als das Leben selbst ...

Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken – wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben …

Meine Meinung:

Zuerst: Das Buch ist der erste Band einer Triologie!! (bei ca. 800 Seiten kann man das nicht wissen, wenn man nicht vorher ein bisschen nachgeforscht hat)
Und ich würde es auch nicht als einen gelungen Auftakt bezeichnen. Es beinhaltet viel zu viele unnötige Details z.B. wird jede Mahlzeit und jedes getrunkene Weinglas in seine Bestandteile zerlegt. Die Vorliebe für Wein kann ich zwar verstehen (schließlich hat die Autorin ihren eigenen Weinblog), aber zwischenzeitlich war ich mir nicht sicher, wo der Schwerpunkt der Handlung liegt. Die Handlung an sich hat ihre Höhen und Tiefen und mMn geschieht handlungsmäßig kaum etwas. Wenn ich die Handlung in wenigen Sätzen beschreiben müsste, würde das so aussehen: Diana Bishop, Historikerin und Hexe, stößt bei ihren Nachforschungen auf ein altes magisches Buch, das Ashmole 782, und seitdem wird sie von allen möglichen magischen Wesen bedroht. Ihr einziger Beschützer ist ein Vampir, in den sie sich unsterblich verliebt. Ende. Dies ist die Handlung wirklich sehr kurz gefasst. Aber falls ihr euch wundert, was denn ein Buch mit 800 Seiten beinhaltet, dann kann ich euch nur sagen, dass es um Romantik, Familie und um das Entdecken von Dianas Kräften geht.
Diana ist ein sehr schwieriger Charakter. Es fiel mir schwer, ihre Entscheidungen, Gefühle usw. zu verstehen. Sie ist eigensinnig und möchte, um nichts auf der Welt ihre kleine heile Welt verlassen. Doch dies ändert sich natürlich, sobald sie Matthew, einem aus Frankreich stammenden und uraltem Vampir. Matthew ist unser ganz typischer YA-Vampir. Er sieht gut aus, ist stark, sexy, anziehend, machtvoll und natürlich wohlhabend. Und es kommt wie es kommen muss, die beiden können sich am Anfang nicht leiden, obwohl sie sich zueinander hingezogen fühlen und finden später doch zueinander. Wie ihr seht ist dies auch nichts neues. Ich möchte dieses Buch nicht zu Tode kritisieren, aber auch wenn es mir gefallen hat, so liegt das wohl daran, dass ich solche Bücher mag. Man kann einfach abschalten und sich entspannen. Kein großes nachdenken, weil viele Elemente bekannt sind.

Fazit:

Ich würde das Buch keinem, der sich von diesem Buch etwas neues in der Fantasy-Welt erhofft, empfehlen. Falls ihr aber einfach nur abschalten möchtet oder ihr einfach nur etwas romantisches sucht, so lest dieses Buch.

Liebe Grüße

Cherry

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