[Rezension]: Der letzte Schattenschnitzer von Christian von Aster

Fürchte deinen Schatten!

 Als eine alte Magie wieder zum Leben erwacht, beginnen die Schatten sich gegen ihre Herren zu verbünden. Und während ein kleiner Junge die Schatten seiner Stofftiere vertauschen lernt, geschieht ein Wunder, das die Welt in Verzückung setzt: Ein Mädchen ohne Schatten wird geboren, Carmen Maria Dolores Hidalgo.

Vielen lieben Dank an den Klett Cotta Verlag

Eigene Meinung:

Ich möchte zum Inhalt nicht viel sagen und wahrscheinlich werde ich jetzt beim Verfassen der eigenen Meinung mehr zum Inhalt schreiben als ich vorhatte. Wenn ihr nach dem Grund fragt, dann kann ich euch nur einen Grund geben: Das Buch hat mich in eine andere Welt verzaubert, sodass ich Angst habe euch viel zu viel zu verraten.

Das Buch ist aufgeteilt in drei Bücher. Das erste Buch handelt von Jonas’ Kindheit und seinem Lernfortschritt, das zweite Buch handelt von den Gefahren und natürlich von Maria und im letzten Buch geht es um einen Krieg zwischen Schatten.

Unser Erzähler ist Jonas’ Lehrer, bester Freund, Ratgeber und sein Schatten. Wortwörtlich sein Schatten. Jonas kann nämlich mit Schatten sprechen und sie vertauschen.

Wir lernen durch ihn und seinen Schatten mehr über die Welt der Schatten. Aber nicht nur die Erzählweise ist so interessant. Es ist viel mehr die Welt, die der Autor erschafft. Es gibt nicht viele Bücher, die mich so fasziniert haben wie dieses Buch. Man fängt an zu lesen und kann einfach nicht aufhören. Ich habe wirklich jede freie Minute mit dem Lesen dieses Buches verbracht und ich stecke immer noch in der Welt der Schatten fest. Das Ende hat mich zwar nicht überrascht, aber man ist schon traurig.

Besonders gut gelungen sind dem Autor die Darstellung der verschiedenen Charaktere und ihre Gründe, warum sie so gehandelt haben. Man kann nahezu alles nachvollziehen, aber trotzdem gibt es so ein paar Dinge, die einem unklar bleiben. Welche das sind, möchte ich hier nicht verraten, wie gesagt, ich will keinem den Lesespaß verderben.  Interessant ist auch, wie die verschiedenen Handlungsstränge zu Beginn nichts miteinander zutun haben und man sieht dann am Ende, dass alles eigentlich doch zusammengehört. Wenn ich den Handlungsverlauf mit einer Form beschreiben müsste, dann würde ich sagen: „Der Handlungsverlauf entspricht einer Spirale.“ Wieso? Weil die Geschichte unscheinbar anfängt und mit viel Raum für verschiedene Entscheidungen, so zerfließt sie gegen Ende immer mehr zu einem Handlungsstrang und plötzlich hat man keinen Raum für weitere Optionen, sondern die Charaktere müssen sich entscheiden zwischen dem Guten und dem Schlechten. Leider auch zwischen Leben und Tod…

Fazit:

Ein Buch der extra Klasse, das mich vollkommen überrascht hat. Ich hätte nicht gedacht, dass hinter dem Klappentext so viel Fantasie und so eine gute Geschichte stecken. Auf alle Fälle empfehlenswert für alle Fantasy-Fans.

Liebe Grüße

Cherry

 

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