[Rezension]: Jägermond – Im Reich der Katzenkönigin von Andrea Schacht

 

Abenteuer und Magie im Reich der Katzen

Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten.

Feli ahnt nicht, was auf sie zukommt. Bis drei ziemlich unerfahrene Kater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin unvermittelt bei ihr auftauchen. Außerdem ist Finn, der Bruder von Felis bester Freundin, ebenfalls in die Sache verwickelt. Und obendrein ist er auch noch in sie verliebt! Als ob Feli nicht schon genug eigene Probleme hätte …

 Inhalt:

Kurze Info:

Katzen in Trefélin sind so groß wie Tiger. Menschen gibt es auch in Trefélin, aber diese sind sehr klein und sind sozusagen die „Haustiere“ der Katzen.

Ihre Gestalt können Trefélingeborene nur mit einem Verständigungsring ändern und sie können mit dem Ring auch mit Menschen kommunizieren.

Bastet Merit, die Katzenkönigin, verlässt ihr Reich Trefelin für einen Tag, um die Seele ihrer Menschenfreundin Gesa zu den Goldenen Steppen, eine Art Erholungsort der Katzenseelen, zu schicken. Normalerweise kann eine Menschenseele die Goldenen Steppen nicht betreten, aber die Königin und Gesa sind seit mehreren Jahrzehnten befreundet. Außerdem hat Gesa z.Zt. des Zweiten Weltkrieges das Leben von mehreren Katzengeborenen gerettet. Erklärung: Katzengeborene, d.h. Katzen, die in der Menschenwelt leben, haben mehrere Leben, wohingegen Trefélingeborene  ein sehr sehr langes Leben haben und somit nicht wiedergeboren werden können.  

Als Bastet Merit in ihrer Menschengestalt Gesa Seele zu den Goldenen Steppen schickt, lernt sie auch Gesas Enkelin Felina kennen. Auf ihrem Rückweg nach Trefélin verwandelt sie sich zurück in eine Katze. Ein paar Jugendliche möchten sie einfangen und quälen, aber Finn lässt dies nicht zu. Dabei verliert Bastet ihr Ankh, die ihre Machtquelle ist und ohne das Ankh kann sie womöglich nicht sicher nach Trefélin kommen, kurz: sie ist gefangen in der Menschenwelt in der Gestalt einer normalen Katze.

In Trefélin versuchen Bastets Anhänger ihr zu helfen und schicken deswegen vier Kater in die Menschenwelt, um sie zurück zu holen. Aber leider läuft alles erstmal schief.

Eigene Meinung:

Das Buch ist wirklich etwas besonderes. Ich war am Anfang zwar etwas skeptisch, aber meine Skepsis legte sich nach den ersten paar Kapiteln. Der Anfang ist wirklich gelungen. Es gibt keine lange Einleitung und die Hauptcharaktere werden uns auch nicht erst großartig vorgestellt. Man lernt jeden Charakter nach und nach kennen und lieben.

Die Sprache ist sehr einfach, d.h. keine langen Sätze, keine komplizierten oder unbekannten Worte. Deswegen würde ich sagen, dass das Buch für recht junge Leser (13-16 Jahre) sehr geeignet ist. Aber das Schöne an diesem Buch ist auch, dass es Einen in eine völlig neue, bezaubernde Welt entführt. Wer etwas fantasievolles und ruhiges sucht, liegt mit diesem Buch genau richtig. Die Autorin versucht zwar Spannung aufzubauen, aber so wirklich spannend wird die ganze Handlung erst am Ende des Buches. Negativ ist dies auf keinen Fall! Das mag zwar ein bisschen komisch klingen, aber ich kam mir vor wie Sherlock Holmes, der nach Spuren sucht. Jedes Kapitel liefert seinem Leser neue Hinweise. Es liegt am Leser, ob er die Hinweise erkennt und sie richtig deutet. Ich hatte eine vage Vermutung, wer es sein könnte, aber leider bin ich eine ganz schön schlechte Detektivin und lag falsch.

Die Autorin erschafft mit Trefélin eine völlig neue Welt. Natürlich nicht neu für Leser, die öfters in „Katzenwelten“ eintauchen, aber ich gehöre nicht zu diesen Lesern. Für mich war das „Katzenreich“ eine völlig neue Welt und die Autorin lässt keine Detalils aus. Ich konnte mir sehr gut vorstellen wie Trefélin aussieht und wie die Lebensweise in jener Welt sein muss. Was ich eher lustig fand, sind die Menschel. Menschel sind kleine Menschen, die als Diener in Trefélin für die Katzen arbeiten. Es gibt Katzen, die mit ihnen liebevoll umgehen und es gibt Katzen, die die Menschel quälen. Ist doch wie in der Menschenwelt. Es gibt Menschen, die sich liebevoll um ihre Katzen kümmern und es gibt Menschen, die sie quälen. Leider.

Fazit:

Ein tolles Buch für Jugendlich, die gerne neue Welten entdecken. Dieses Buch ist gefüllt mit Witz, Fantasie und auch einer Portion Liebe. Vielleicht versteht ihr nach dem Lesen dieses Buches die Welt der Katzen besser..Auf alle Fälle ist es ein sehr empfehlenswertes Buch!!

Vielen lieben Dank an den   Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!

Liebe Grüße

Cherry1906

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