[Rezension]: Die Bürde des Blutes von Sarah Pinborough

Die Welt nach der Finanzkrise. Alle Staaten stehen am Rande des Bankrotts und werden nur noch durch ein transnationales Konsortium, das einfach unter dem Namen »Die Bank« firmiert, am Leben erhalten. Cass Jones muss in dieser Welt Morde aufklären: die Taten eines Serienkillers, der sich »der Fliegenmann« nennt; die Tötung zweier Schuljungen, die ins Kreuzfeuer eines Bandenkrieges geraten; den Selbstmord seines eigenen Bruders Christian, der zuvor noch Frau und Kind tötet. Christian war Angestellter der »Bank«. Bald muss Cass Jones begreifen, dass alle Morde zusammenhängen – nicht nur miteinander und mit dem Zustand der Welt, sondern vor allem auch mit ihm selbst. Eine verstörende Spurensuche in seiner eigenen Vergangenheit beginnt.

Inhalt:

Das Buch beginnt mit der Untersuchung eines Mordfalls. Zwei Kinder werden auf ihrem Heimweg von der Schule erschossen. Nur sterben die Beiden ausversehen. Ermordet sollte eigentlich jemand anderes. Cass Jones ermittelt in diesem Fall und bekommt eine DVD auf der die Erschießung zu sehen ist, zu geschickt.

Der nächste Fall: Carla Rae wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Mörder hat eine blutige Nachricht auf ihrem Körper hinterlassen. Sie ist nicht sein erstes, aber auch nicht sein letztes Opfer. Auch in diesem Fall ermittelt Cass Jones.

Als ihn sein Bruder anruft und ihm etwas Wichtiges zu sagen hat, weist Cass ihn ab. Kurz darauf findet man seinen Bruder tot in seiner eigenen Wohnung. Es sieht nach Selbstmord aus. Er hat bevor er sich selbst umgebracht hat, Frau und Kind ermordet. Doch Cass ist sich sicher, dass sein Bruder niemanden töten würde. Schließlich hatte er einen gut bezahlten Job bei der „Bank“. Die meisten Menschen waren arbeitslos oder sie arbeiten im Untergrund.

Doch bevor Cass weiter ermitteln kann, wird er zum Mordverdächtigen. Schnell wird klar, dass die drei Fälle miteinander verbunden sind. Was soll Cass auf der DVD finden? Wer ermordet Frauen mit einer tödlichen Injektion und hinterlässt Fliegeneier und Nachrichten aus Blut auf den Körpern der Opfer? Was hat „Die Bank“ mit diesen Fällen zu tun? Wieso führen alle Fälle zu Cass‘ Vergangenheit?

Eigene Meinung:

Was für ein Buch! Normalerweise mag ich keine Krimi Romane, aber man bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben. Das Buch beginnt nicht mit einer Einleitung, sondern man wird ins Geschehen rein geschmissen. Zu erst ist man verwirrt und die Handlung sowie die Charaktere sind nicht durchschaubar. Aber genau das macht das Buch ja so spannend.

Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Auch wenn ein paar Charaktere recht unsympathisch sind, so lernt man schnell, dass jeder Charakter seine eigenen Gründe für sein Verhalten hat. Mit Cass konnte ich mich die ganze Zeit über nicht anfreunden. Er wirkt so stumpf und monoton. Zum Ende hin wird er „lebendiger“, aber die meiste Zeit über lässt er sein  Leben an sich vorbeiziehen. Ich bin zu 90% eine Optimistin, aber dieses Buch ist voll von Pessimisten. Okay, die Welt wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr, aber muss man deswegen gleich den Teufel an die Wand malen? Manchmal hatte ich das Gefühl, dass Cass von einer dunklen, schwarzen Gewitterwolke verfolgt wird. Nicht nur Cass, sondern auch noch die anderen Charaktere. Das Ende kam wirklich unerwartet. Ich hätte nicht gedacht, dass…Nein, ich verrate nichts!! 😀

Leider werden nicht alle Fragen beantwortet. Schließlich ist dies der erste Band einer Triologie und ich hoffe, dass nicht noch mehr Fragen in den Folgebändern auftauchen. Die Spannung und Neugier bringen mich sonst noch um.

Fazit:

Das Buch ist unglaublich spannend. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal damit angefangen hat. Deswegen lest es am besten, wenn ihr viel Zeit habt. Denn dieses Buch wird euch nicht so schnell wieder loslassen.

Vielen lieben Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!

Liebe Grüße

Cherry

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