[Rezension]: Magyria 2 – Die Seele des Schattens von Lena Klassen

Vom Klappentext:

Mattim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Doch durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit bewahrt, um ihn nun durch die Kämpfer des Lichts zu verlieren? Da steht plötzlich Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren der Stadt, und Hanna könnte ihm ohne es zu wollen den Weg hinter die Mauern ermöglicht haben. Plötzlich kämpft die junge Frau nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe – jetzt steht das Überleben des Guten in Magyria auf dem Spiel!

Zum Inhalt möchte ich nichts schreiben, weil ich mir sicher bin, dass ich euch zu viel verraten werde…Es kitzelt mir in den Fingern euch alles zu erzählen, aber damit würde ich euch das spannende Ende vermiesen..Sorry!!

 Eigene Meinung

Diese Reihe ist viel viel vieeeel besser als jede andere Vampirgeschichte. Vergesst die Biss-Reihe, taucht ein in die Welt von Magyria. Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Anfang überhaupt nicht gefallen hat. Ich habe dieses Buch vor einer halben Ewigkeit angefangen zu lesen, aber der Anfang (also die ersten 100-150 Seiten) war einfach nur langweilig. Ich kam nicht in die Geschichte rein. Aber gestern habe ich das Buch wieder in die Hand genommen und zu Ende gelesen..nein..ich habe es verschlungen^__^ Wo ist Band 3??  Ich war wirklich ganz schön überrascht wie Kunun alles eingefädelt hat. Mit so einem Ende/Handlung habe ich wirklich nicht gerechnet. Beim ersten Band habe ich mich noch über Hanna beschwert:

Aber was mir nicht gefallen hat, ist Hannas Schwärmerei für Kunun. Sie schwärmt ja nicht die ganze Zeit von ihm, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie Mattim gedanklich betrügt.

Aber in Band 2 hat sie sich ganz schön weiterentwickelt. Dieses Mal habe ich nicht an ihren Gefühlen für Mattim gezweifelt. Auch Mattim, den ich in meiner Rezension zum ersten Band eher als schwach bezeichnet habe, war hier sehr sehr stark. Er musste eine sehr schwierige Entscheidung treffen und dann diese Entscheidung in die Tat umsetzen. Er ist bereit alles für Hanna aufzugeben, selbst sein geliebtes Akink. Kunun hat sich eigentlich nicht verändert, er ist immernoch die hinterlistigste Person und Atschorek..naja..Sie ist sehr schwer einschätzbar, aber für Kunun würde sie weiterhin über Leichen gehen…

Was mir auch gefallen hat, ist die Darstellung der Guten und Bösen. Irgendwann stand man als Leser vor der Frage: Ist das Gute wirklich immer gut und das Böse immer böse? Es gab so eine Art Rollentausch. Die Guten waren für mich plötzlich die Bösen und die Bösen plötzlich die Guten. Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum Kunun und seine Schatten so handeln. Aber wie die Guten ihre Taten (manchmal auch Morde) rechtfertigen, ist für mich einfach nur unüberlegter Scheißdreck. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber wer ist schon bereit sein eigenes Kind zu ermorden, nur weil es plötzlich ein Schatten ist?? Ich bin keine Mutter, aber ich habe vier kleine Geschwister und egal was kommt, ich würde für meine Kleinen alles, wirklich alles tun und deswegen verstehe ich Mattims Eltern nicht, nur weil sie König und Königin sind und ihr Volk beschützen müssen, sind sie bereit ihre Kinder zu ermorden, anstatt mit ihnen zu reden?? Sorry, aber dafür habe ich null Verständnis..Naja ich schweife ab..Aber ihr seht schon, dass es in Magyria Band 2 einige Konflikte gibt, die den Leser zum Nachdenken anregen.

Aus dem Buch: 

Diese Stelle aus Magyria 2 hat mir besonders gut gefallen:

„…Wie konnte einer, der verloren war, so küssen? So, dass sie sich lebendig fühlte und voller Hoffnung, dass sie sich den düsteren Schatten der Angst und der Verzweiflung nicht hingeben mochte? So, dass sie alles, was sie eben gesagt hatte, wirklich glauben konnte? „Du wirst nie so sein wie die anderen Schatten“, flüsterte sie. „Was du auch tust, du wirst nie so werden wie sie.“…“  ~ S. 401

Fazit: 

Wer Magyria nicht kennt, der verpasst etwas. Dieses Buch hat einfach alles: Vampire, Wölfe, Schatten, Prinzen, bittersüße Liebe, Verzweiflung und Hoffnung. Mich hat noch nie ein Buch so sehr gefesselt wie Magyria.

Vielen lieben Dank an den  Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!!!

Liebe Grüße

Cherry

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