[Rezension]: Der Lilienpakt von Corina Bomann

Frankreich 1643: Die siebzehnjährige Christine muss den Mord an ihrer Familie miterleben und befindet sich seitdem auf der Flucht. Ein Schmied nimmt sie nur widerwillig auf, denn er hat Angst vor dem Geheimbund ‚Schwarze Lilie‘, der anscheinend etwas mit dem Mord zu tun hat. Als der Musketier d’Arthos in Christines Leben tritt, scheint sie ihrem Ziel, die Mörder zu finden, ein Stück näher: Gemeinsam mit seinen Kameraden Porthos und Aramitz will d’Arthos die Schuldigen entlarven. Auch Jules, der Sohn des Schmieds, schließt sich ihnen an, für den Christine mehr als bloße Freundschaft empfindet. Doch die Gefahr, in der sie schwebt, ist noch nicht gebannt …

Meine Meinung:

Ich bin nicht wirklich ein großer Fan von historischen Romanen, außer sie handeln von starken Frauen. Deswegen habe ich Lea Kortes Roman „Die Maurin“ geliebt und auch dieses Buch steht dem in fast nichts nach. Corina Bomanns Buch richtet sich an ein eher jüngeres Publikum, aber ich habe es als „Erwachsene“ auch gerne gelesen. Warum? Wie gesagt, es handelt von einem starken weiblichen Charakter, in die ich mich als Frau besser hinein denken konnte. Christine ist stark, selbstbewusst und zielsicher. Sie weiß von Anfang an, was ihr Ziel ist und sie erreicht ihre Ziele immer. Sie wollte Fechten lernen und obwohl sich das nicht für ein Mädchen zu der Zeit schickt, setzt sie ihren Willen durch. Auch nachdem ihre Familie ermordet wird, weiß sie, sie will Rache und dafür gibt sie alles auf. Sie gibt ihre wahre Identität und auch ihr Geschlecht auf. Sie verkleidet sich als Junge und täuscht so die Mörder ihrer Eltern.

Ein weiterer Pluspunkt ist die zweite Hauptperson Jules. Jules ist ein recht zierlicher Junge, auch wenn er als Schmied arbeitet. Er macht sich dauernd Sorgen um Christine und ab und zu vergießt er auch ein paar Tränen. In Christines und Jules Beziehung gibt es so eine Art Rollentausch, denn der „Herr im Haus“ ist nicht Jules, sondern Christine. Es ist fast so als hätte Jules die Eigenschaften bekommen, die Christine niemals hatte oder aufgeben musste. Auch wenn die beiden ineinander verschossen sind, so ist eine Heirat nicht möglich, denn sie ist eine Comtesse und er ein einfacher Schmied. Aber dies hält die Beiden nicht davon ab, eine Beziehung zu haben.

Mein Lieblingscharakter war neben Christine und Jules, Athos, der Musketier. Ich kann euch nicht erklären, warum ich Athos so sehr mag, aber meine Fantasie spielt verrückt, wenn ich an diesen Charakter denke xD Er ist mysteriös und man erfährt kaum etwas über ihn, aber man schließt ihn gleich in sein Herz ein.

Fazit:

„Der Lilienpakt“ ist zwar für Erwachsene vorhersehbar, aber für einen Jugendlich im Alter von ca. 12 Jahren ist es ein spannendes, abenteuerliches und rätselhaftes Lesevergnügen, das ihn ins 17.Jahrhundert katapultieren wird.

Vielen lieben Dank an den  Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!!

Liebe Grüße

Cherry

 

 

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