[Rezension]: Vampyricon 1 – Priester des Blutes von Douglas Clegg

 Es heißt, Aleric sei der Sohn einer Hexe. Doch nicht einmal das kann ihn retten, als sein Verhältnis mit der Tochter eines Barons ans Licht kommt. Aleric muss fliehen und gelangt dabei bis ins Heilige Land, wo er zu einem mächtigen Krieger heranreift – aber auch zu einem Mann ohne Ehre und Gewissen. Schließlich treibt das Schicksal Aleric in die Ruinen einer uralten Stadt, wo er auf Pythia trifft. In ihrer Leidenschaft findet er die Liebe – und mit ihrem blutigen Kuss sein Schicksal ….

Inhalt: 

Aleric Atthefelde erzählt als uralter Vampir seine Geschichte. Er beginnt mit seiner Kindheit. Er ist Sohn einer Hure und eines unbekannten Vaters und er hat mehrere Geschwister. Seine Zeit verbringt er am liebsten mit seinem Großvater, der ihm über seine Herkunft erzählt. Als sein Großvater stirbt und sein äkterer Bruder sie verlässt, wird ihm bewusst, dass er sein Leben verändern muss, weil er nun der „Mann“ im Haus ist. Da er gut im Vogel abrichten ist, bewirbt er sich beim Baron als Falkner. Zu Beginn ist er ein Nichts auf dem Hof, aber er arbeitet sich hoch und wird zu einem angesehenen Mitglied am Hofe. Sein Halbbruder Constantin aber versucht mit aller Macht Alerics Leben am Hofe zu zerstören und dies gelingt ihm. Er erfährt, dass Aleric und die Tochter des Barons ineinander verliebt sind und verrät Aleric. Daraufhin wird Aleric verprügelt und dann als Sklave verkauft. Nun beginnt sein Leben als Soldat, der im heiligen Land kämpft. Niemand glaubt wirklich an ihn, aber er wird zu einer der besten Soldaten bis ihm aufgeht, dass er für die falsche Seite kämpft.

Er lässt sein Soldaten-Dasein zurück und geht in die Wüste. Dort trifft er auf die Vampyr-Priesterin Pythia, die ihn verführt und zum Vampyr macht. Nur leider ist Alerics Unsterblichkeit für ihn zugleich auch sein Todesurteil, weil er verflucht dazu ist, die Vampyre zu töten.

Eigene Meinung:

 Douglas Clegg ist wirklich ein wahrer Meister. Seine Geschichte beginnt mit der „wahren“ Realität einer armen Familie, die sich jeden Tag aufs Neue durch schlagen muss. (ich könnte mir durchaus vorstellen, dass einige Frauen/Männer damals ihre Körper verkaufen mussten, nur um ihre Familie zu ernähren) Fast zwei Jahrzehnte später wird Aleric in einen Vamyr verwandelt und diese zwei Jahrzehnte sind gut gefüllt. Die Charaktere entwickeln sich schön langsam und es ist eine wahre Freude gewesen, einen Charakter „aufwachsen“ zu sehen. Man erlebt als Leser wie Aleric großgezogen wird und was ihn beeinflusst.

Es ist auch schön mal nicht diese typischen Vampir-Romane zu lesen, in denen ein Unsterblicher sich in eine Sterbliche verliebt und sie bewältigen gemeinsam alle Probleme und alles ist gut und sie leben glücklich bis..naja..bis in die Ewigkeit. In „Priester des Blutes“ sieht man, dass  nicht alle Probleme sich einfach in Luft auflösen, nur weil man fest daran glaubt. Nichts ist leicht, man muss immer hart „kämpfen“ um zu Überleben. Vampyre sind zwar keine Lämmer,aber die Taten der Menschen sind  grausamer und das wird im Buch gut gegenüber gestellt. Vieles wird hier auch sehr realistisch dargestellt, was mir in vielen anderen 0815 Vampir-Romanen gefehlt hat. Die Schmerzen, das Leid der Menschen und auch die verbotene Liebe. Nichts wird ausgeschmückt, nur, weil das gerade mal „IN“ ist.

Fazit: 

Auch wenn ich die Pseudo-Vampire mag, sie sind nichts im Vergleich zu Cleggs Vampyren. Denn das sind wahre Vampyre. Und jeder, der von sich behauptet, er wäre ein Vampir-Fan, natürlich ein Fan von klassischen Vampiren, sollte dieses Buch nicht verpassen, denn es ist ein Meisterwerk!!

Vielen lieben Dank an den  Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!

Liebe Grüße

Cherry

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