Scherbenmond von Bettina Belitz

Längst ist der Sommer vergangen, der Elisabeth Sturm die Augen öffnete für die gefährliche Welt der Mahre, der Sommer, in dem sie sich in einen von ihnen verliebte. Seit Monaten ist Colin nun verschwunden und Ellie quält sich durch einen nicht enden wollenden Winter. Die Tage tröpfeln gleichförmig vor sich hin, in den Nächten dagegen wird Ellie von Albträumen heimgesucht, die sie verstört zurücklassen.


Um auf andere Gedanken zu kommen, quartiert Ellie sich bei ihrem Bruder in Hamburg ein. Doch sie erkennt Paul kaum wieder: Er wirkt erschöpft und gehetzt und scheint
etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr sie in Pauls Welt eintaucht, desto deutlicher überkommt Ellie ein Gefühl der Bedrohung und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie ahnt nicht, dass ihre Sorge um Paul und ihre Liebe zu Colin sie tiefer verletzen könnten als der abgründigste Traum …

Eigene Meinung:

Ich überspringe den Inhalt einfach mal, da Scherbenmond ein Folgeband ist und ich befürchte, dass ich euch wieder mal zuviel verraten würde.

Um ehrlich zu sein, liegt Scherbenmond seit zwei Wochen schon in meinem Schrank und wartet darauf von mir rezensiert zu werden, aber irgendwie konnte ich mich dazu nicht überwinden. Selbst jetzt fällt es mir schwer über dieses Buch zu schreiben.

Warum?

Ist es schlecht?

…schwierig?

…zu verwirrend?

…zu spannend?

Oder…?

Scherbenmond ist nicht schlecht, aber man kann auch nicht sagen besser als der erste Band. Eigentlich ist es schwachsinnig Scherbenmond mit Splitterherz zu vergleichen. Die Personen/Charaktere sind zwar die Gleichen, aber dann doch wieder nicht.  Ellie, Colin & Tillmann haben sich sehr verändert. Vor allem Ellie. Ungefähr die ersten 100-200 Seiten ging sie mir mit ihrem Gejammer total auf die Nerven. In Splitterherz war sie stark und mutig und hier…naja..

Schwierig ist dieses Buch aufjedenfall. Nicht die Sprache war schwierig, sondern Ellies Gefühle. Natürlich versteht man sie und ihre Gefühle am Ende der Geschichte besser, denn die Frau Belitz hat eine kleine Überraschung eingebaut, die einiges erklärt.

 Aber obwohl die Autorin versucht die Spannung aufrecht zu erhalten und hier und da mal kleine Falle aufbaut, ist das Ende der Geschichte vorhersehbar.

 Fazit:

Scherbenmond ist ein Buch, das wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird. Es weist ein paar Schwächen auf, die aber nur die erste Hälfte betreffen. Mir gefällt nur die zweite Hälfte, denn die Einleitung ist einfach nur langatmig und nervenaufreibend.

Doch sobald man die ersten ca. 100 Seiten durch ist, wird die Geschichte besser.

Vielen lieben Dank an den  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!

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