Shiver (Dt: Nach dem Sommer) von Maggie Stiefvater

Grace is fascinated by the wolves in the woods behind her house; one yellow-eyed wolf in particular. Sam leads two lives. In winter, he stays in the frozen woods. In summer, he has few months to be human. Grace and Sam finally meet and realize they can’t bear to be apart. Sam must fight to stay human – or risk losing himself, and Grace, for ever.

Inhalt:

 Grace ist vernarrt in Wölfe. Vorallem in „ihren“ Wolf, den sie den Winter über beobachtet. Was Grace nicht weiß, ist, dass ihr Wolf eigentlich ein Junge ist, der sich in sie verliebt hat. Als Kind wurde Grace von den Wölfen angegriffen und ihr Wolf hat sie gerettet. Seitdem liebt sie ihn.

Als einer ihrer Mitschüler, Jack, verschwindet, befürchten die Bürger, dass die Wölfe ihn getötet haben. Sie wollen die Wölfe töten und gehen deswegen mit ihren Gewehren in den Wald. Als Grace davon hört, geht sie auch in den Wald und trifft auf Sam, der nackt und verletzt ist. Sie hilft ihm und erfährt von seiner wölfischen Natur. Von da an lebt Sam bei ihr, denn Graces Eltern sind sowieso kaum daheim und außerdem möchte Grace nicht, dass Sam sich nicht für immer einen Wolf verwandelt, sobald es kalt wird.  

Sam berichtet ihr, dass jeder, der von einem „Werwolf“ gebissen wird, sich eigentlich auch in einen Wolf verwandeln muss. Aber Grace verwandelte sich nicht. Wahrscheinlich lag es an ihrer Erkältung und der Ungeschicklichkeit ihrer Eltern. 

Jacks Schwester, Isabel, wendet sich an Grace und hofft so auf Antworten zu ihren Fragen zu finden. Aber Grace möchte nicht Sams Geheimnis verraten. Aber später stellt sich heraus, dass nicht nur Grace Bescheid weiß. Es gibt nur einen Weg Sam, Jack und Graces Freundin von diesem Fluch zu befreien. Nur besteht hierbei die Gefahr, dass Grace Sam vielleicht für immer verlieren wird. Wofür entscheiden sich Sam und Grace? Für das Leben als Wolf oder aber den Tod?


Meine Meinung:

Also um ehrlich zu sein, fehlen mir die Worte um diese Buch, diese Story zu beschreiben.  Aber fangen wir von vorne an:

Die Geschichte wird mal aus Grace‘ Sicht und mal aus Sams Sicht erzählt. Vorallem steht zu Beginn jedes Kapitels wieviel Grad wir im Moment haben. Wir erfahren meist indirekt etwas über die Charktere und ihre Vergangenheit.

Man spürt von Anfang an, dass Grace ihren Wolf liebt. Und ihr Wolf liebt sie auch. Es ist nichts kompliziertes und der Ausdruck „Liebe auf den ersten Blick“ trifft hier voll und ganz zu. Als Leser spürt man diese Liebe und Sehnsucht. Das unausweichliche wird zwar kaum erwähnt, aber man weiß trotzdem, dass diese Beziehung viellicht kein gutes Ende haben wird und dieses Wissen am Anfang der Geschichte hat mich auch ganz schön fertig gemacht. Man hab ich Tränen geweint… 


Ihr müsst euch das so vorstellen: Ihr wünscht euch das Unmögliche und als sich euer Wunsch plötzlich doch erfüllt, dann lebt ihr immer mit der Ungewissheit es wieder zu verlieren und ihr wisst ganz genau, ihr könnt es nicht verhindern, nicht aufhalten. Deswegen kostet ihr jede Sekunde eures Wunsches aus und bereitet euch auf den Abschied vor. Aber wenn der Zeitpunkt des Abschieds kommt, stellt ihr fest, dass ihr noch nicht soweit seid. Tjaa..wie lebt ihr jetzt weiter? Ihr sehnt euch nach diesem Gefühl, nach diesem Wunsch und wisst, dass ihr niewieder dorthin zurück gehen könnt. Echt Sch***e oder? 


Und genau deswegen musste ich meist weinen. Ich wusste zwar, dass die Geschichte gut ausgehen wird (Warum? Weibliche Intuition vielleicht…aber ich wusste es dadurch, dass Sams und Grace‘ Geschichte nicht mit Shiver enden wird), aber dieses Gefühl etwas für immer vielleicht zu verlieren, hat das Buch bis zum Ende begleitet. 


Von der Atmosphäre her, hat mich Shiver ein bisschen an „Hundert Jahre ungeküsst“ erinnert. Denn auch diese Geschichte, beginnt locker und wird von Kapitel zu Kapitel ernster.

Fazit:

Wer dieses Buch nicht liest, verpasst etwas. Denn es ist eines der schönsten Geschichten, die jemals geschrieben wurden.

 

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