Nachtlilien von Siri Lindberg

Eine unsterbliche Liebe und ein Fluch, der alles zerstören wird.

Für Jerusha liegen Liebe und Tod nahe beieinander: Denn ein Fluch zwingt sie dazu, jeden zu verraten, in den sie sich verliebt. Doch als sie auf Kiéran trifft, fällt sie die Entscheidung, den Bann zu brechen. Auch wenn es sie das Leben kosten könnte …

Seit Generationen lastet auf der Familie der jungen Jerusha ein schrecklicher Fluch: Alle Frauen sind dazu verdammt, den Menschen zu verraten, den sie am meisten lieben. Jerusha droht das gleiche Schicksal, als sie Kiéran begegnet, einem Krieger, der nach einer schweren Schlacht erblindet ist. Jerusha verliebt sich in ihn, doch sie will ihn auf keinen Fall ins Unglück stürzen. Aber ist es richtig, der wahren Liebe für immer zu entsagen? Oder ist es Zeit, eine Entscheidung zu treffen, auch wenn es die mutigste und gefährlichste ihres Lebens sein wird? Siri Lindbergs Debüt »Nachtlilien« lässt einen nicht mehr los – romantisch, spannend und fesselnd wie ein gefährlicher Liebesbann.

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!!!!!

Zum Inhalt:

Jerusha KiTenaro lebt als Bildhauerin mit ihrer Mutter und Schwester Liri in Loreshom. Sie ist verlobt und ist zufrieden mit ihrem Leben. Ihren Verlobten Dario, der ein Spiegelmacher ist und mit seinem Bruder im selben Dorf lebt, liebt sie auch sehr. Eines Tages besucht ihre Großmutter sie. Sie erzählt Jerusha von dem Fluch, der auf den Frauen des KiTenaro Clans lastet. Ihre Mutter hat vor Jahren einmal, als die KiTenaros noch reich und mächtig waren, einen Mann verärgert, der sie und alle KiTenaro Frauen zum Verrat an ihren Geliebten verfluchte. Durch diesen Fluch verlor ihre Großmutter ihren Sohn, ihre Mutter ihren Mann und nun ist Jerusha an der Reihe. Sie kann es zu Beginn nicht glauben, beschließt aber dann diesen Fluch zu brechen. Sie verlässt ihr Dorf mit dem Schattenspringer Grisho. Ihr Verlobter bietet ihr nicht seine Hilfe an.

Zur selben Zeit an einem anderen Ort: Kièran, der der Befehlshaber von der blauen Truppe AoWestas ist, ist in einem Tempel der Schwarzen Spiegel. Er ist verletzt und kann seitdem nichts mehr sehen. Er hat an seine Truppe eine Nachricht geschickt und wartet darauf abgeholt zu werden.  Seine Augen sind nicht verletzt, aber er kann trotzdem nichts sehen. Die Priester beschließen ihn an einer magischen Zeremonie teilhaben zu lassen. Bei dieser Zeremonie erhält er einen Anhänger mit einem Tropfen vom Schwarzen Spiegel und kann dann zwar nicht klar sehen, aber er kann Umrisse, Auren und vorallem magische Wesen erkennen. Dies erschreckt ihn und er verlässt den Tempel. Auf dem Weg zurück zu seiner Truppe hält er an einer Schenke an, um dort die Nacht zu verbringen und am nächsten Tag weiter zu reiten.

Jerusha ist währendessen auch schon unterwegs. Sie hat aber kein Geld mehr nach einer mehrtägigen Reise und beschließt in einer Schenke zu Kellnern. Der Besitzer gibt ihr ein Kleid, das mehr preisgibt als ihr lieb ist. Er sagt, dass falls sie die Nacht mit einem Kerl verbingt, er die Hälfte ihres Gewinns erhält. Jerusha regt sich über diese Aussage innerlich auf und zeigt äußerlich nichts. Wie der Zufall es will, geht Kieran genau in die Schenke in der Jerusha arbeitet. Jerusha merkt, dass ihre Kräfte langsam schwinden und sie etwas zu essen benötigt. Als sie Kieran sein Essen bringt, bemerkt er auch, dass sie hunger an und bietet ihr an, sein Essen mit ihr zu teilen. Die Chemie zwischen den Beiden ist von anfang an gut. Nachdem Kieran zu Bett geht, wird Jerusha von dem Besitzer wieder angesprochen. Er meint, sie hätte mit Kieran nach oben gehen sollen. Das bringt Jerusha völlig aus dem Konzept und sie rastet aus. Sie verlässt die Schenke und reitet weiter. am nächsten Tag freut sich Kieran Jerusha wieder zu begegnen. Doch als er den Besitzer anspricht, meint der sie wäre eine blöde Prostituierte. Kieran verlässt die Schenke und begegnet nach ein paar Kilometer ritt Jerusha.

Er erfährt von ihr, dass sie durch einen gefährlichen Wald reiten will und das alleine. Er bietet ihr seine Hilfe an. Dieser Wald ist so gefährlich, weil es dort von Magiern wimmelt. Die beiden kommen sich während ihrer gemeinsamen Reise etwas näher. Als sie von einem Magier angegriffen werden, überlistet Kieran den Magier und besiegt ihn. Sie treffen auf eine Truppe von AoWesta, die sie bis zum Ende des Waldes begleitet. Dort trennen sich dann Kierans und Jerushas Wege. Jerusha muss die ganze Zeit an Kieran denken und er an sie. In einem anderen Dorf gerät Jerusha in den Bann einer Elis. Grisho versucht verzweifelt Jerusha zu retten, doch Jerusha ist wie in Trance und ignoriert ihn. Als ein paar Dorfbewohner kommen, retten sie Jerusha und möchten, dass diese mit ihr kommt. Doch Jerusha weigert sich, weil diese Elis ihren Fluch viellicht aufheben kann. Als sie die Elis darauf anspricht, meint diese, dass der Fluch nur von den Cinayas gelöst werden kann. Diese Cinaya träumen Flüche. Also macht Jerusha sich auf den Weg zu den Cinayas.

Der Ort an dem die Cinayas leben, lag früher an einem Meer. Doch die Cinaya haben eine Fluch auf diesen Ort geträumt, sodass das Wasser verschwand und nur noch Wüste übrig geblieben ist. Auf den Weg zu den Cinaya verliert Jerusha ihr Pferd, ihren Proviant und auch Grisho. Sie läuft weiter und findet die Cinaya. Dort erfährt sie, dass diese den Fluch nur brechen können, wenn derjenige der ihnen den Namen genannt hat, es sagt. Währendessen bei Kieran: Kieran merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist in der Quellenveste. Er trifft dort auf zwei Elis und warnt seinen Kommandanten vor denen, doch keiner hört auf ihn. Nach ein paar Tagen aufenthalten, erfährt er, dass der Fürsten ihn nicht mehr in seiner Truppen haben will. Er bekommt eine riesige Summe und wird entlassen. Jerusha reitet nun nach Cyr. Auf dem Weg dorthin trifft sie auf einen Mann, der ihr aus der Patsche hilft. Sie reitet mit ihm zu seinem Haus und merkt viel zu spät, was für einen Fehler sie begannen hat. Er vergewaltigt sie und lässt sie dann gehen. Sie schreibt einen Brief an Kieran und schickt ihn mit einem Vogel. Als Kieran den Brief erhält, antwortet er ihr sofort und reitet dann zu ihr. Die beiden treffen sich in Cyr und er merkt, dass etwas nicht stimmt.

Doch Jerusha erzählt ihm nicht von der Vergewaltigung. Er merkt, dass sie noch etwas Zeit braucht. In Cyr kommt es zu einem Zwischenfall, sodass Kieran und Jerusha fliehen müssen. Die beiden haben aber erfahren, dass sie nach Khorat dem Land der Elis und anderer Wesen müssen, um Aleas, der den Fluch auf die KiTenaros gelegt hat, zu finden. Als sie nach Khorat reisen, treffen sie auf einen Drachen und in der selben Nacht werden sie von Wesen angegriffen.

Der Drache taucht nochmal auf und hilft ihnen. Es stellt sich heraus, dass der Drache und einer der KiTenaros einen Pakt hatten und dieser Pakt sei immer noch gültig. Der Drache fliegt sie nach Khorat zu den Mond Elis. Die Königin der Mond Elis merkt, dass ein Schatten über Jerusha liegt. Sie bietet ihr an diese Erinnerung verblassen zu lassen bei einer Zeremonie. Jerusha nimmt dankend an. Als sie auf Aleas treffen, stellt dieser zwei Bedingungen, um den Fluch aufheben zu lassen. Die erste Bedingung lautet, sie sollen einen Rubin finden, der Aleas zum König über die Mond Elis werden lässt. Die zweite Bedingung geht nur an Jerusha. Falls sie Kierans Leben beschützen möchte, muss er erfahren wieso Kieran diese Wesen erkennen kann. Jerusha weiß, dass sie Kieran damit verraten wird, aber sie tut es um sein Leben zu schützen.

Natürlich erzählt sie Kieran nicht von dieser Bedingung. Die beiden machen sich auf die Suche nach dem Rubin und als sie ihn finden, geraten sie in einen Kampf mit dem Priestern vom Schwarzen Spiegel. Bei diesem Kampf stirbt Kierans Freund Santiago und als sie Aleas den Stein übergeben, berichtet dieser Kieran von Jerushas Verrat und zerstört dann Kierans Anhänger, sodass dieser wieder vollkommen blind ist. Kieran rastet aus und trennt sich von Jerusha. Ihre Wege trennen sich schon wieder.

Als Jerusha in ihrem Dorf ankommt, erfährt sie, dass Dario sie beobachtet hat ducrh einen seiner Spiegel und dass er für einige Vorfälle die Schuld trägt. Sie droht ihm und beendet endgültog ihre Beziehung mit ihm. Dann fliegt sie mit ihrem Drachen zu einem Tempel der Schwarzen Spiegel und besorgt mit einer List einen Anhänger für Kieran. Ihr Drache erzählt ihr von Kierans Aufenthaltsort und sie geht sofort zu ihm. Dort angekommen hört sich Kieran ihre Geschichte an und am ende ist alles wieder gut. Aleas Umsturzversuch klappt nicht, da er von seinem eigenen Neffen verraten wird.

Fazit:

Also normalerweise halte ich nicht viel von solchen Büchern. Aber dieses Buch ist echt großartig. Die ersten paar Seiten waren zwar langweilig, aber das ist bei den meisten Büchern der Fall. Was mich geärgert hat, war das Jerusha und Kieran einige Dinge dem anderen nicht erzählt haben. Gegen Ende haben sie es zwar gesagt, aber trotzdem. Als Leser spürt man die Liebe zwischen Kieran und Jerusha. Die Autorin hat einen tollen Erzähl bzw Schreibstil, sodass das Lesen wirklich Spaß gemacht hat. Die Zeit ist nur so davon geflogen. Ich habe meist spät in der Nacht angefangen zu lesen und habe erst aufgehört zu lesen als mein Wecker klingelte. Kurz: Packend, Spannend und tolle Story ;D

Musik:

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