[Rezension]: Across The Universe von Beth Revis

 

A love out of time. A spaceship built of secrets and murder.

Seventeen-year-old Amy joins her parents as frozen cargo aboard the vast spaceship Godspeed and expects to awaken on a new planet, three hundred years in the future. Never could she have known that her frozen slumber would come to an end fifty years too soon and that she would be thrust into the brave new world of a spaceship that lives by its own rules.

Amy quickly realizes that her awakening was no mere computer malfunction. Someone-one of the few thousand inhabitants of the spaceship-tried to kill her. And if Amy doesn’t do something soon, her parents will be next.

Now Amy must race to unlock Godspeed’s hidden secrets. But out of her list of murder suspects, there’s only one who matters: Elder, the future leader of the ship and the love she could never have seen coming.

Inhalt:

Wissenschaftler haben einen Planeten entdeckt, auf dem es günstige Bedingungen zum Leben gibt. Sie starten ein Projekt und bauen ein riesiges Weltraumschiff mit dem man ca 300 Jahre brauchen sollte, um diesen anderen Planeten zu erreichen. Deswegen werden Wissenschaftler, Offiziere und weitere Träger wichtiger Funktionen eingefroren. Amys Eltern lassen sich auch einfrieren und Amy kann mitgehen, wenn sie möchte und dies tut sie auch. Sie ist knapp 250 Jahre lange eingefroren, als man sie brutal wieder erweckt. Wer hat sie aufgeweckt? Zu welchem Zweck? Was wird man nun mit ihr machen? Wird sie sich dem Leben auf der Godspeed anpassen können? Kann sie Elder, der in ihr anscheinend mehr sieht als nur einen „Freak“, vertrauen?

Aber noch viel wichtiger als alles andere ist die Frage, kann sie die Menschen, die sie liebt, vor einem Mörder beschützen?

Eigene Meinung:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch zu Beginn nicht mochte. Es war irgendwie uninteressant, aber sobald Amy aufgeweckt wird, nahm die Handlung endlich zu.

Gut gefallen hat mir, dass jedes Kapitel entweder aus Amys oder aus Elders Sicht erzählt wurde und dass die Kapitel verschieden lang waren. Es gibt z.B. ein Kapitel, das nur aus einer Frage besteht und ehe man sich versieht, hat man schon das ganze Buch zu Ende gelesen.

Durch diese Art von Erzählung kann man sich viel besser in die Charaktere hinein denken und es ist auch spannender. Ich bin wirklich froh, dass ich das Buch nicht gleich am Anfang abgebrochen habe..Es ist verdammt gut!!

Mir als Leser war gleich nach ein paar Kapitel bewusst, wer der Täter ist, aber es war trotzdem spannend zu lesen. Denn durch Amy und Elder hat man dann meist noch mehr Gründe für die Mordlust des Täters gekriegt. Man hat auch immer durch die beiden sehr viele Informationen zu dem Leben auf dem Schiff und auch zum Verhalten der Bewohner bekommen. Es war sehr interessant zu erfahren, dass Eldest, der Anführer des Schiffes, so viele Geheimnisse vor so vielen Menschen verheimlichen konnte und dass er an sich so viel Macht besitzt..Also manchmal habe ich mir einfach nur gewünscht, dass einer diesen Idioten verprügelt..Er ist der perfekte Antagonist! Einfach nur widerlich, wie er seine Taten begründet!

Zum Glück ist Elder ein wirklich sehr kluger Charakter. Er ist vor allem offen und bereit sein „Volk“, da er der nächste Anführer des Schiffes ist, aufzuklären. Er möchte nicht über ihnen stehen, sondern mit ihnen Lösungen für Probleme zu finden und ein verdammt großes Problem gibt es auf diesem Schiff und da bin ich mal gespannt, wie im nächsten Band dieses und auch andere Probleme gelöst werden.

Fazit:

Noch ein super Buch, das man auf gar keinen Fall verpassen sollte.

 

Liebe Grüße

 

Cherry

 

[Rezension]: Starcrossed von Josephine Angelini

When shy, awkward Helen Hamilton sees Lucas Delos for the first time she thinks two things: the first, that he is the most ridiculously beautiful boy she has seen in her life; the second, that she wants to kill him with her bare hands. With an ancient curse making them loathe one another, Lucas and Helen have to keep their distance. But sometimes love is stronger than hate, and not even the gods themselves can prevent what will happen …

Inhalt:

Helen ist ein ganz normales Mädchen, das mit ihrem Vater auf der Insel Nantucket lebt. Das versucht sie sich zumindest immer wieder einzureden. Sie ist das schönste Mädchen auf der Insel, wenn nicht sogar auf der ganzen Welt. Aber nicht nur das sie wunderschön ist, sie ist zudem auch noch unglaublich schnell und stark, aber sie passt sich ihren Mitmenschen an und versucht ihre „abnormalen“ Kräfte zu unterdrücken. Alles ist normal, denkt sie, bis sie Lucas Delos sieht.

Da verliert sie die Beherrschung und möchte ihn umbringen. Sie sieht drei alte Frauen, die ihr einreden, dass sie die Delos Familie töten soll und verliert deswegen den Verstand. Bei ihrem Angriff auf Lucas ist sie aber nicht alleine. Jeder in der Schule kriegt davon mit und seitdem ist sie ein Freak.

Lucas und seine Familie versuchen dem Drang Helen zu töten zu widerstehen und es gelingt ihnen, aber Helen hat ihren Drang kaum unter Kontrolle bis eines Tages ein Unfall geschieht und Lucas ihr Leben rettet. Seitdem sind sie von dem Fluch befreit.

Lucas und die restliche Delos Familie erklären Helen, dass sie von Göttern abstammen und seitdem Trojanischen Krieg lastet auf den Halbgöttern ein uralter Fluch. Sobald sie einen Halbgott aus einer anderen Familie sehen, erscheinen die drei alten Frauen, die drei Furien, und zwingen sie zum Kampf auf Leben und Tod. Aber wenn ein Halbgott einem anderen das Leben rettet, umgehen sie diesen Fluch und manchmal wird aus diesem Hass sogar Liebe, wie bei Helen und Lucas.

Nur bevor sie einander ihre Liebe gestehen können, muss noch geklärt werden, wer Helens Mutter ist und was für Kräfte Helen noch besitzt.

Eigene Meinung:

Das Buch hat mich umgehauen. Was für eine Story!! Wie kann man nur soviele Handlungsstränge miteinander verbinden und dabei nicht den Überblick verlieren?! Genial! Aber genug des Lobes, gehen wir mal ins Detail:

First things first…Fangen wir mal mit den Charakteren an (natürlich nicht alle, nur meine Lieblinge):

Helen ist eine wirklich sehr starke Heldin. Sie ist nicht nur physisch stark, sondern auch psychisch. Sie lebt mit ihrem Vater auf der Insel Nantucket. Ihre Mutter hat sie vor Jahren verlassen und seitdem hat ihr Vater keine andere Frau mehr geliebt. Sie weiß nicht wie ihre Mutter heißt, noch nicht mal wie sie aussieht. Das Einzige was sie von ihrer Mutter hat, ist eine Kette. Ihr Vater hat ein Cafe und ist wirklich der beste Vater, den sich ein Mädchen nur wünschen kann. Er ist so verständnisvoll und lieb! Achjaaa..wenn nur alle Väter so wären…

Ihre beste Freundin, Claire, unterstützt sie bei allem und sie weiß nahezu alles über Helen. SPOILER!! Man hab ich Tränen gelacht als Claire gar nicht schockiert war, dass Helen fliegend in ihr Zimmer kam.

Was ich besonders an Helen mag, ist, dass sie sich so gut entwickelt hat. Sie ist nicht eine von den Heldinnen, die immer machtlos sind und darauf warten, dass sie von irgendwem gerettet werden. Ja, zu Beginn mag sie so gewesen sein, aber sie hat sich immer versucht zur Wehr zu setzen und wurde unterstützt, d.h. sie hat nicht geschrien wie ein dummes Huhn, sondern sie hat auch mal gekämpft.

Manchmal ging sie mir zwar auch ganz schön auf die Nerven, z.B. wenn sie mal den Ernst der Sache nicht begriffen hat, aber meistens war sie einfach nur unglaublich stark und selbstbewusst und man kann sich wirklich sehr gut in sie hinein denken.

Lucas ist auch ein wirklich perfekter Typ! Wortwörtlich! Er sieht gut aus, ist klug, stark etc..Ein Halbgott halt..! Er und seine Familie stammen vom Gott Apollo ab. Seine Mutter ist ein normaler Mensch. Aufgrund des Fluches ist Liebe zwischen Halbgöttern nahezu unmöglich und deswegen gibt es auch Normalos in der Familie. Seine Familie ist nach Nantucket gezogen, um dort ein neues Leben anzufangen. Eigentlich war sich die Delos Familie sicher, dass es außer den Nachkommen Apollos keine weiteren mehr gibt und deswegen war Helen für sie ein großer Schock. Er hat sich sofort in sie verliebt und würde eigentlich alles dafür tun, dass es ihr gut geht. Er würde sich sogar gegen seine Familie wenden, wenn es sein muss…

Es gibt noch einige Charaktere über die ich schreiben möchte, aber das wäre meiner Meinung nach sehr unklug, weil ich euch dann zu viel verraten würde und genau das habe ich schon getan. Sorry!

Das Buch ist ein richtiges Meisterwerk! Ihr fangt an zu lesen und ihr könnt nicht mehr aufhören. Ich habe nur einen Tag gebraucht, um dieses Buch zu lesen…Die Kapitel sind relativ kurz und ehe man sich versieht, ist man schon am Ende angelangt…

Obwohl die Geschichte sich um Halbgötter dreht, ist alles wirklich sehr realistisch. Die Beziehung der Charaktere, ihre Gefühle, Ängste und Sorgen…und sehr oft hat man das Gefühl gehabt mitten in der Geschichte zu sein. Kurz um: Es ist eine wirkliche Freude gewesen dieses Buch zu lesen!

Fazit: 

Ein unglaublich gut geschriebenes Buch! Die Story ist einfach, aber zu gleich auch komplex. Es sind so viele Handlungsstränge, die ineinander verwoben werden und man verliert kein einziges mal den Überblick. Das Buch bietet noch dazu sehr sympathische Charaktere und so viele Überraschungen..Und das Ende erst…Jeder, der gerne Fantasy-Bücher liest, sollte dieses Buch nicht verpassen!!

Liebe Grüße

Cherry

[Rezension]: Under The Never Sky von Veronica Rossi

WORLDS KEPT THEM APART.

DESTINY BROUGHT THEM TOGETHER.

Aria has lived her whole life in the protected dome of Reverie. Her entire world confined to its spaces, she’s never thought to dream of what lies beyond its doors. So when her mother goes missing, Aria knows her chances of surviving in the outer wasteland long enough to find her are slim.

Then Aria meets an outsider named Perry. He’s searching for someone too. He’s also wild – a savage – but might be her best hope at staying alive.

Inhalt: 

Aria und Perry leben in zwei völlig unterschiedlichen Gesellschaften. In Arias Gesellschaft leben die Menschen in virtuellen Welten. Alles was sie tun möchten, tun sie in den Realms. Ihre Gesellschaft ist abhängig von Technik und keiner kann ohne ihre Smarteyes, mit diesem Gerät können sie die Realms betreten, leben. Die Herrscher haben die Realität in ihren Pods, das sind sozusagen von der Außenwelt, dem Death Shop, abgeschiedene Städte eintönig gehalten, damit die Realms für die Menschen noch spannender und aufregender sein sollen.

Perry hingegen lebt außerhalb dieser Pods und war auch noch nie in einem Pod oder in einem Realm drinne. Er lebt in einem Stamm, der von seinem Bruder angeführt wird. Sie jagen und kämpfen und sind völlig unabhängig von Technik. Einige Menschen in der Außenwelt besitzen z.B. ein besseres Hörvermögen oder Sehvermögen oder sie können bei Berührungen z.B. Gedanken lesen. Perry kann in der Dunkelheit sehr gut sehen und er kann Gefühle und Emotionen riechen. Er möchte zum Anführer des Stammes werden, müsste aber dafür seinen Bruder töten bzw. in einem Kampf besiegen und ihn aus dem Stamm ausschließen und das möchte er nicht, weil er sehr an seinem Neffen Talon hängt, der bald sterben wird.

Arias und Perrys Wege kreuzen sich, als Aria mit ein paar anderen sich aus dem System ausloggt, um mit Soren, dem Sohn eines Herrschers, einen Pod, das vom Aether zum teil zerstört wurde, zu erforschen. Dies tut sie aber nur, um an Informationen über den Zustand ihrer Mutter, die als Wissenschaftlerin in einem anderen Pod, der Bliss heißt, zu kommen. Sie kann keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter herstellen und hofft, dass Soren ihr mehr sagen kann.

Perry aber schleicht sie in genau diesen Pod, indem Aria und die anderen sind, ein. Er beobachtet sie und als Soren und die anderen Jungs den Verstand verlieren, greift er ein und rettet sie. Von da an ist nichts mehr so wie es war. Aria wird in die Außenwelt geschmissen und muss versuchen zu überleben und Perry verliert Talon, der von den Dwellern entführt wird, so werden die Menschen, die in den Pods leben von den Menschen,die in der Außenwelt leben, genannt. Nun müssen sie zusammen arbeiten, damit Aria zu ihrer Mutter kann und Perry Talon retten kann.

Eigene Meinung:

Der Anfang des Buches war erst mal verwirrend, weil viele neue Begriffe eingeführt werden und der Leser lernt erst im Laufe der Geschichte mehr über die zwei Welten. Arias Reaktionen waren eigentlich genau wie man es erwartet hat. Sie kommt aus einer Gesellschaft in der man sozusagen nur in der virtuellen Welt existiert und sie hat noch nie einen Fuß außerhalb der Pods gesetzt und als man sie dann rausgeschmissen hat, war sie verängstigt und hat geglaubt, dass sie sterben wird. Veronica Rossi hat Arias Entwicklung von einem verängstigtem Mädchen zu einer starken und selbstbewussten Frau sehr gut dargestellt. Ich fand es echt toll, dass Aria kein hilfloses Ding war, das nur darauf wartet von jemanden gerettet zu werden, sondern, dass sie auf ihrer Art und Weise versucht hat ihre Gefährten zu unterstützen.

Perry und Aria waren am Anfang voll mit Vorurteilen gegenüber dem Anderen, aber jedes Vorurteil wurde nach und nach geklärt und statt Misstrauen, entstand Vertrauen zwischen den Beiden.

Aber nicht nur die gute Charakterentwicklung spricht für den Kauf dieses Buches, sondern auch die Überraschungen die die Autorin in ihr Buch eingebaut hat. Also gegen Ende (d.h. die letzten 150 Seiten) konnte ich das Buch nicht mehr weg legen. Ich habe es innerhalb von ein paar Stunden gelesen und kann kaum auf den nächsten Band warten.

Und ich möchte euch noch auf den Titel des Buches aufmerksam machen. Der Titel wird im Laufe der Handlung erläutert:

„Do the clouds ever leave?“, she asked.

„Completely? No. Never.“

„What about the Aether? Does that ever go away?“

„Never, Mole. The Aether never leaves.“

She looked up. „A world of nevers under a never sky.“

Der Titel ist echt passend und auch das Cover ist einfach nur wunderschön (zumindest das britische Cover)

Fazit:

Auf alle Fälle lesenswert!! Eines der besten Bücher, die 2012 erschienen sind/ erscheinen werden.

 

Liebe Grüße

Cherry

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